04.12.20 –
Der Kreisverband Kempten von Bündnis 90/Die Grünen hat in der aktuellen Vorstandssitzung die Inhalte des Referentenentwurfs für das EEG 2021 (Erneuerbare Energien Gesetz) scharf kritisiert. Damit werde weder die Energiewende funktionieren, noch kann es für tausende Bestandsanlageninhaber eine akzeptable Regelung zur weiteren Nutzung sein, beklagt Vorstandsprecherin Nadja Braun. Laut Thomas Hartmann, Energieexperte im Vorstand, muss es nicht um die Definition von Ausbaukorridoren gehen, sondern um eine absolut schnellstmögliche Umstellung auf vollständige Energieversorgung auf Erneuerbarer Basis. Und dies nicht nur im Stromsektor, sondern in allen Energieversorgungsarten. Nach seiner Einschätzung werden auch landwirtschaftliche Biogasanlagen als Regelungs- und Speicherenergie im Strommix aus Erneuerbaren unverzichtbar benötigt. Der vorhandene Anlagenpark müsse erhalten und in Richtung bestmöglicher ökologischer Effekte – Stichworte Vielfalt bei Energiepflanzen und klimaschonende Verwertung von Gülle – umgelenkt werden. Die Kemptener Grünen fordern, dass alle unnützen Regulierungen und Erschwernisse bei der PV-Stromnutzung aus Kleinanlagen bis 30 kWp komplett entfallen sollen und weitere Anreize zur Eigennutzung geschaffen werden. Eine Ausschreibungspflicht dürfe es erst ab einer Anlagengröße von 750 kWp geben.
Beim Ostkongress in Sassnitz auf Rügen haben wir den Startschuss für die Landtagswahlkämpfe in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt [...]
Nie wieder ist jetzt – und jetzt ist Erfurt! Am 4. und 5. Juli 2026 findet in Erfurt der Bundesparteitag der AfD statt. Gemeinsam mit Dir und [...]
Hitze tötet – und das im wachsenden Ausmaß. Rund 2.500 Menschen sind in Deutschland im vergangenen Jahr an den Folgen extremer Hitze gestorben. [...]