
27.02.22 –
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Kiechle,
die ersten Geflüchteten aus der Ukraine sind in Deutschland eingetroffen, bald wird dies auch in Kempten der Fall sein. Nach Ihrer Stellungnahme im Stadtrat und nach der Kundgebung am Hildegardplatz sind viele Kemptner*innen bereit, sich für die Menschen aus der Ukraine zu engagieren und bieten Hilfe in Form von Wohnraum, Sach- bzw. Geldspenden und persönlichem Engagement an. Einige haben sich auch an uns gewandt und nach direkten Ansprechspartner*innen gefragt.
Deshalb beantragen wir die unbürokratische und schnelle Einrichtung und Bekanntmachung einer zentralen Anlaufstelle für Geflüchtete aus der Ukraine und für ehrenamtliche Helfer*innen in der Stadt Kempten. Diese könnte bei einem freien Träger, aber auch in einer kommunalen Einrichtung entstehen. Eine gute Erreichbarkeit, auch außerhalb der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung, wäre dringend notwendig.
Finanzierungsvorschlag
Die Kosten bleiben in Relation zu der Wirkung übersichtlich und deren Übernahme in der jetzigen Situation ist mit Sicherheit für alle eine Selbstverständlichkeit.
Annette Hauser-Felberbaum (FW) und Lajos Fischer
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