
14.10.15 –
„Das erste was ins Auge sticht, wenn man das Seniorenheim in Durach betritt, ist die freundliche Atmosphäre des Hauses“, so die Landtagsabgeordneten Thomas Gehring und Ulli Leiner. Sie besuchten die Oberallgäuer Senioreneinrichtung auf Einladung des Stiftungsratsvorsitzenden Herbert Seger. Die beiden Allgäuer Abgeordneten waren beeindruckt von dem bemerkenswerten Engagement der Gemeinde Durach. „Das hervorragende Zusammenwirken von ambulanter und stationärer Versorgung der Bürger in und um Durach ist tatsächlich außergewöhnlich und deutlich über dem üblichen Maße, was in den unterschiedlichsten bayerischen Einrichtungen für Senioren geleistet und angeboten wird“, betonte Ulli Leiner. Derzeit gehören zu dem Haus sowohl die stationäre Pflege, als auch das betreute Wohnen, die ambulante und die Tagespflege. Begonnen hatte die Duracher Erfolgsgeschichte mit dem Anstoß vom ambulanten Pflegeverein in Durach. Sonja Seger, von der Einrichtungsleitung des Hauses, berichtete den Abgeordneten von dem Bürgerengagement zu Beginn „Da wurden unzählige Marmeladen eingekocht und verkauft, um Spenden zu sammeln.“ Heute könne man auf eine starke und erfolgreiche Stiftung bauen. „Die vieles hier erst ermöglichen hilft, denn mit den gesetzlichen Regelungen und Zulagen alleine, könnten wir den hohen Standard des Seniorenheimes und dessen Angebote nicht aufrechterhalten“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Seger. Thomas Gehring war besonders wichtig, dass die Ausbildungssituation der Pflegekräfte in Bayern deutlich verbessert wird. „Einer der ersten und wichtigsten Schritte zur Bekämpfung des bereits heute akuten Fachkräftemangels in der Pflege ist es, die Attraktivität der Pflegeausbildung zu steigern.“ Der pflegepolitische Sprecher der Grünen Landtagsfraktion machte deutlich, dass der eingeführte Pflege-TÜV als Instrument für eine qualitätsvolle Pflege ungeeignet sei: „Das muss deutlich weniger bürokratisch und praxistauglicher werden!“
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