10.12.25 –
Am Donnerstag, den 04. Dezember 2025, veranstalteten die Wiggensbacher Grünen einen gut besuchten Fachvortrag zum Thema „Lohnt sich ein Balkonkraftwerk für mich?“ im Gasthof Kapitel. Rund 30 Interessierte, darunter auch Altbürgermeister Heribert Guggenmos mit seiner Frau, folgten den Ausführungen von Sebastian Riedel, Data Scientist und passioniertem Do-it-yourself-Experten für Erneuerbare Energien. Die Veranstaltung zeigte: Das Thema dezentrale Energieerzeugung bewegt die Menschen – und bietet konkrete Lösungen für Klimaschutz und Kostensenkung im Haushalt.
Im Mittelpunkt des Abends standen praktische Fragen zur Installation, rechtlichen Rahmenbedingungen und Wirtschaftlichkeit von Balkonkraftwerken. Riedel erläuterte, dass ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.000 kWh durch ein Balkonkraftwerk bis zu 39 % seines Eigenbedarfs decken kann – mit zusätzlichem Batteriespeicher sogar 73 %. Bei Anschaffungskosten von 750 bis 1.000 € für eine 2.000-Watt-Anlage amortisiere sich die Investition bereits nach drei bis fünf Jahren. „Die Technologie ist ausgereift, die Bürokratie wurde deutlich vereinfacht – jetzt geht es darum, die Möglichkeiten bekannt zu machen und Hürden abzubauen“, betonte Riedel.
Ein erkältungsbedingter kurzeitiger Stimmausfall des Referenten konnte mit Honig (Danke an das Kapitel-Team!) und dank des großen Fachwissens der Gäste gut aufgefangen werden. Die konkreten Berechnungen zu Einsparpotenzialen und die Vorstellung verschiedener Modellvarianten stießen auf großes Interesse. „Es ist beeindruckend, wie viel Wissen und Engagement in der Runde vorhanden war – das zeigt, dass die Menschen bereit sind, selbst aktiv zu werden“, so Isabell Niedermeier der Grünen Wiggensbach. „Balkonkraftwerke sind ein zentraler Baustein der Energiewende von unten. Sie machen unabhängiger von fossilen Energien, senken die Stromkosten und leisten einen direkten Beitrag zum Klimaschutz. Wir freuen uns, dass so viele Wiggensbacherinnen und Wiggensbacher diese Chance nutzen wollen.“
Balkonkraftwerke – auch „Stecker-Solar-Geräte“ genannt – erleben bundesweit einen Boom: Über 1 Million Anlagen sind bereits in Betrieb (Stand 2025), und die Nachfrage steigt weiter. Durch vereinfachte Anmeldeverfahren, höhere Leistungsgrenzen (bis 800 Watt) und den Wegfall der EEG-Umlage auf selbst verbrauchten Strom sind die kleinen Solaranlagen attraktiver denn je. Die Grünen setzen sich seit Jahren für bürgerfreundliche Rahmenbedingungen ein, um die dezentrale Energieerzeugung voranzutreiben.
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