Grandioser Neujahrsempfang mit Claudia Roth

Großer Applaus und ein volles Haus

09.02.23 –

Leuchtend grün illuminiert ist das Stadttheater an jenem Freitag, dem 3. Februar. Mehr als 200 Gäste sind unserer Einladung zum grünen Neujahrsempfang im künstlerischen Ambiente des Theaters gefolgt. Und mit einem dieser wunderbar grünen Cocktails in der Hand lässt sich die tolle Lichtschow (Kemptener Jonglierwerk) vor dem Theater natürlich umso besser geniessen! Die Stimmung ist munter und angeregt, die Atmosphäre mit musikalischer Live Musik von Rainer von Vielen untermalt.

Dann geht es los. Isabell Niedermeier, Bezirkstagskandidatin und Markus Reichart, Direktkandidat für den Landtag, betreten nacheinander die Bühne. Beide skizzieren sehr professionell ihre Ziele, konkrete Ideen, ihre Motivation. Und ziehen beide mit ihrer höchst sympathischen Art die große Zuhörerschaft in ihren Bann. Isabell Niedermeier legt den Focus ihrer Arbeit auf Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischen Förderbedarf. Markus Reichart, langjähriger Bürgermeister in Heimenkirch, spricht über seine Erfahrungen im Politikbetrieb und gibt auch privates preis. Reicharts Sohn Nick ist ebenfalls im Publikum und schmunzelt verlegen, als sein Vater eine kleine Annekdote zum Besten gibt: Auf der Suche nach einem Praktikumsplatz habe sein Sohn nämlich eine Zusage beim Kemptener CSU-Büro erhalten. So könne man zukünftig am Frühstückstisch verschiedene Sichtweisen zu politischen Themen diskutieren, lacht Kandidat Reichart amüsiert und erntet auch dafür großen Applaus.

Es folgt Thomas Gehring, Landtagsvizepräsident. Er skizziert die aktuelle politische Situation in Bayern vor dem Hintergrund der Energiekrise:  "Bayern ist aufgrund der Versäumnisse der CDU-Politik längst zum Energieproblemfall der Nation geworden." Wortgewandt kritisiert Gehring u. a. Söders "Ampel-Bashing". Es sei endlich Zeit für Grün auch in Bayern zu regieren. Statt Gigantomanie und Flächenfraß brauche es endlich innovative Lösungen für Wirtschaft und Städte, für gute Schulen, Artenschutz und eine umweltfreundliche Verkehrspolitik.

Wieder steigt die Spannung. Claudia Roth, Staatsministerin für Kultur und Medien, zieht alle Blicke auf sich. Die Schwäbin aus Babenhausen komme gerne nach Kempten und fühle sich im Ambiente des Theater sehr wohl. "Kunst und Kultur ist das Lebenselixier für unsere Demokratie" ist Roth überzeugt. Ihr Bericht über ihren Besuch in Odessa macht betroffen. Die Ministerin führt aus, "wir leben in einer herausfordernden  Zeit multidimensionaler Krisen, die pragmatische und doch wohl überlegte Lösungsansätze erfordern". Roth spricht über Coronaauswirkungen in der Kunstszene, im Gesundheitswesen und über politische Erfordernisse. Über schwierige Entscheidungen hinsichtlich Putins Angriffkrieg in der Ukraine. Und über das Dilemma in Lützerath und die Klimakrise. Sie habe nie aufgehört, ein Teil der Friedens- und Klimabewegung zu sein,  sagt sie eindringlich, und schlussfolgert: "Wie wir alle wünsche ich mir sehr, dass der Ukrainekrieg endlich endet und dass uns die Energiewende,  die ja auch mit dem Krieg zu tun hat, schnellstmöglich gelingt."

Claudia Roths Rede ist authentisch und mitreißend. Sie fasziniert, begeistert, überzeugt. Zum Schluss gibt es "standing ovations".

Ein großes Dankeschön an alle fleißigen Hände, die zum Gelingen dieser tollen Veranstaltung beigetragen haben, insbesondere Dank an Angela Isop und Marc Holland, die ganz hervorragend und souverän durch den Abend geführt und moderiert haben. Wir freuen uns schon auf das nächste grüne Event! NB

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