28.01.19 –
Sie ist ein Erfolgsmodell, denn im bayernweiten Vergleich steht die Kemptener Stadtbibliothek hervorragend da, die Ausleihzahlen steigen stetig. Allein im Jahr 2016 habe man über 630 000 Entleihungen registriert, mit deutlicher Tendenz nach oben. Die Kemptener lieben ihre Stadtbibliothek und die allermeisten sind davon überzeugt, dass die Bibliothek in der Orangerie die richtige Heimat hat. Das hat zumindest die jüngste Umfrageaktion der Allgäuer Zeitung erbracht.
Was fehlt ist mehr Platz und auch Barrierefreiheit. Doch statt zur Lösung des Problems konkrete Ideen und vor allem ein tragbares Nutzungskonzept zu erarbeiten, hat der Oberbürgermeister der Stadt lediglich den Ausgleich zum Einkaufshotspot Allgäu-Forum im Blick und brachte einen Neubau im Stadtpark in die Diskussion und verursachte damit deutlichen Unmut in der Stadtgesellschaft. Außerdem wird seither vorrangig über den Standort diskutiert und die eigentliche Weiterentwicklung der Stadtbibliothek gerät völlig aus dem Blick und bedeutet „Das Pferd verkehrt herum aufzuzäumen“.
Nach intensiven Vorgesprächen mit der Leitung der Stadtbibliothek und dem Kulturamt haben wir daher einen konkreten Antrag gestellt, eine Nutzungskonzeption und Raumplanung zu erarbeiten, damit eine Grundlage für die Diskussion vorgelegt werden kann. „Wenn wir nicht einmal wissen, wie viel Platz die Stadtbibliothek braucht, welche neue Nutzungsideen realisiert werden sollen und wie eine Barrierefreiheit in einer zukunftsfähigen Stadtbibliothek sein muss, dann können wir auch keine Standortentscheidung treffen“, so Stadträtin Erna-Kathrein Groll. „Muss es tatsächlich ein Neubau sein, oder wäre eine Erweiterung mit einem Erweiterungsbau z.B. in Glas, wie in anderen Städten schon realisiert, die bessere Lösung?“
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