
02.11.20 –
Grüne fordern konsequente Aufklärung illegaler Tiertransporte ins entferntere EU-Ausland.
Der tierwohlpolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Paul Knoblach, kritisiert: "Bayern muss endlich die zur Verfügung stehenden Handlungsoptionen nutzen, um das auch strafrechtlich relevante Handeln illegaler Tiertransporte zu unterbinden. Was für Privatleute gilt – Nichtwissen schützt vor Strafe nicht – muss für eine Landesbehörde Selbstverpflichtung sein.“ Die relevante Verordnung (EG 2017/625 Art. 104) räume den zuständigen Behörden schließlich ausdrücklich die Möglichkeit ein, im Zuge der Amtshilfe Informationen bei den Behörden vor Ort einzuholen.
Die Landtags-Grünen, und mit ihnen auch der Kreisverband Kempten, fordern, insbesondere die ungarische Ortschaft Tiszasüly stärker in den Fokus zu nehmen. Dorthin seien in den letzten zwei Jahren auffällig viele Rinder aus Bayern exportiert worden, die mutmaßlich über ein dort ansässiges, internationales Unternehmen den Weg in arabische Staaten gefunden hätten. Die Vorstandssprecherinnen aus Kempten, Nadja Braun und Evelyn Lunenberg, konstatieren: "Leider ist offensichtlich auch eine Vielzahl an Rindern aus dem Allgäu betroffen. Diese Praxis, Rinder unter inakzeptablen Umständen bis nach Arabien und Afrika zu exportieren, ist unerträglich und verstößt zumeist in entsetzlichem Umfang gegen bestehende Tierschutzgesetze."
Paul Knoblach fordert – jetzt auch in einem offenen Brief an FW-Umweltminister Thorsten Glauber – verstärkt die Möglichkeit der Amtshilfe durch örtliche Behörden wahrzunehmen und „dieses tierrecht- und tierwohlverachtende System zu enttarnen und zu bekämpfen“.
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