15.09.21 –
Wäre unser Wettergott am 26. September wahlberechtigt, er würde GRÜN wählen. Wie anders lässt sich das fabelhafte Wetter und die großartige Stimmung an diesem Donnerstag Nachmittag erklären, an dem Pius Bandte, unser grüner Bundestagskandidat und Robert Habeck, Grünenchef, uns mit ihren Reden in schönstem Kemptener Ambiente fesseln, begeistern, ja überzeugen.
Viele hundert Menschen sind auf dem Hildegardplatz versammelt, in der Mitte die große, offene, runde, grüne Bühne, die für alle einsichtbar ist, tatsächlich niemanden ausgrenzt.
Dann betritt Pius die Bühne. Er berichtet uns von seiner dreiwöchigen Radtour im ganzen Wahlkreis mit den vielen spannenden Gesprächen und Erfahrungen mit verschiedensten Firmen in der Region. Der rote Faden dabei ist stets das Thema "Nachhaltigkeit" und eine gerechte globale Verteilung von Wohlstand. Basis sind die 17 Sustainable Goals", die 2015 von den Vereinten Nationen formuliert und festgelegt wurden.
"Die Bewältigung der Krimakrise ist für die junge Generation zentral, wir müssen endlich handeln" fordert Pius und unterstreicht dieses Statement schmunzelnd im breiten Allgäuer Dialekt "it lang schwätza, macha". Die Zuschauer sind begeistert. Pius kritisiert damit insbesondere die Union, "die ihre Entscheidungen meist in die Zukunft verlagert". Ein Ausstieg aus der Kohleverbrennung bis 2030 bei gleichzeitigem Ausbau erneuerbarer Energien und auch die Elektrifizierung der Bahnstrecke Lindau seien dringend umzusetzen. Zwar erfordere eine Lösung möglicherweise auch Verzicht, doch die Grünen setzen auch auf Innovation und Technik. "In der Forstwirtschaft brauchen wir mehr naturnahen Mischwald und die Ökolandwirtschaft soll stärker ausgebaut werden" führt Pius aus. Absolut der falsche Weg seien dagegen Investitionen, wie sie derzeit am Grünten in Planung sind. Auch mehr Bürgerbeteiligung liegt Pius am Herzen. Warum nicht Bürger*innenräte schaffen, die sich neben Gemeinde- und Stadträten auf kommunaler Ebene beteiligen können, fragt Pius in die Runde und erntet breite Zustimmung. Das begeisterte Publikum applaudiert lautstark und nun fallen die Blicke auf Robert Habeck, der die Bühne in gewohnt lässiger Manier betritt. Lautes Jubeln und wieder viel Applaus ertönt.
Robert ist nach dem großen Auftritt am Aschermittwoch im Bierzelt in Sulzberg bereits das zweite Mal bei uns bei einem großen Event im Allgäu, lässt er das Publikum wissen. Und er ist sichtlich begeistert. Das Wetter, die Stimmung, alles passt, und Robert sagt, es sei etwas ganz besonderes als norddeutscher "Fischkopp" hier im tiefen Süden so empfangen zu werden. Doch schnell kommt der eloquente und sympathische Redner zur Sache: Auch für Robert nimmt die Klimakrise eine zentrale Rolle im Denken ein und er fordert konsequent ein "Ende der politischen Bequemlichkeit“. Aus einer andauernden Antwortlosigkeit der Merkel-Regierung sei Verantwortungslosigkeit geworden. "Wir brauchen einen Aufbruch in eine neue politische Ära. Diese bedingt eine Transformation der Gesellschaft."
Dabei müsse auch der Freiheitsbegriff des Einzelnen neu gedacht werden. Und er schlussfolgert "Freiheit bedeutet nicht, sich an nichts halten zu müssen, sondern bedeutet die freie Wahl zu haben, welche Regeln gelten sollen. Der Schutz des Klimas ist der Schutz unserer Freiheit!“, so Habeck abschließend, "denn indem wir das Klima schützen, schützen wir den Fortbestand unserer Gesellschaft, unserer Lebensweise, unserer Freiheit."
Mit viel Elan und Tiefgründigkeit antwortet er am Schluss seiner knapp einstündigen mitreißenden Rede auf Fragen aus dem Publikum und erntet auch dafür großen Beifall.
Unsere charmante Moderatorin, Stadträtin und dritte Kemptener Bürgermeisterin Erna Kathrin-Groll sowie die Kreissprecherinnen Nadja Braun und Evelyn Lunenburg sprechen begeistert Dankesworte, die sich auch an die unzähligen Helfer*innen vor- und hinter der Bühne richten.
Unser Fazit lautet: "Wir haben den Eindruck, alle Menschen, die heute dieses tolle Event miterleben durften, werden am Ende des Tages sicherlich GRÜN wählen. Dieses Event entfacht eine Signalwirkung weit über unsere Region hinaus." Und wählen zu dürfen, dieses Privileg haben wir tatsächlich dem Wettergott voraus.
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