17.09.21 –
Auf Einladung der Kemptener Grünen besuchten Dr. Anton Hofreiter, Biologe und Fraktionsvorsitzender im Bundestag, Thomas Gehring, bayerischer Landtagsvizepräsident und Pius Bandte, grüner Bundestagskandidat am 17.9. das Gemeinschaftsprojekt "Hortus Natura - ein Garten für alle" im Kemptener Stadtteil St. Mang. Dort wandeln Bürger*innen ehrenamtlich in Zusammenarbeit mit dem Klimaschutzmanagement der Stadt Kempten eine 8000qm große Grünfläche in einen öffentlichen Naturgarten um. Besonderer Wert wird dabei auf das Miteinander gelegt, unabhängig von Alter oder Herkunft.
Die Besucher, unter ihnen auch viele Kinder, zeigten sich begeistert von der Führung durch Manuela Härtl-Hiller, Projektinitiatorin, und Christof Wegner, Gärtner und Gartenbotschafter fürs Allgäu und Schwaben. "Die Gestaltung des Geländes stellt uns vor große Herausforderungen, beispielsweise besteht der Boden neben Lehm auch aus Aushub vom naheliegenden Neubaugebiet" sagt Wegner und führt die Besucher über einen mit Holzschnitzeln belegten Weg inmitten neu angelegter Erdhügel, Baumstümpfe und Steinen bis zu einer kleinen Baumgruppe. Diese Baumgruppe, bestehend aus Eschen, Weiden und Haselnuß, sei natürlich entstanden und habe eine besondere spürbare Ausstrahlung, sagt Wegner und erklärt weiter: "Auch Bäume sind soziale Wesen. Im Laufe der Jahre verbinden sich die Wurzeln und Baumkronen zu einer Gemeinschaft."
Auch die prominenten Gäste Hofreiter, Gehring und Bandte äußern sich sichtlich beeindruckt. "Wir Menschen beanspruchen immer mehr Fläche für uns und der Raum für Artenvielfalt nimmt immer weiter ab. Das 6. Artensterben ist in vollem Gange. Daher sind Inseln für Artenvielfalt, wie sie hier entstehen, immens wichtig" so Hofreiter.
"Das Artensterben ist neben der Klimakrise die größte Gefahr für unsere natürlichen Lebensgrundlagen" pflichtet Bandte bei und betont "Union und SPD haben in der bisherigen Bundesregierung wertvolle Jahre verstreichen lassen, ohne die Artenvielfalt ernsthaft zu sichern.
Wertvolle Ökosysteme müssen wir deshalb besser schützen, zerstörte Naturräume wieder herstellen. Dieses Gemeinschaftsprojekt Hortus Natura ist ein großartiges Beispiel dafür, dass wir auch im kleinen auf lokaler Ebene etwas für Artenschutz und soziales Gemeimschaftsgefühl integrativ und generationsübegreifend schaffen können."
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