
14.03.19 –
Zum Internationalen Tag des Waldes fordern die bayerischen Grünen mehr Platz für einheimische Artenvielfalt in den bayerischen Wäldern.
„Wir brauchen mehr ökologische Waldbewirtschaftung und Forstwirtschaft in Bayern. Die Belange des Natur- und Artenschutzes müssen bei der Bewirtschaftung stärker berücksichtigt werden. Vor allem müssen Alt- und Totholz als Lebensraum für Tiere erhalten bleiben. Wir fordern einen dritten Nationalpark in Bayern, um Tieren und Pflanzen Lebensräume zu geben. Zudem wollen wir finanzielle Anreize für private Waldbesitzerinnen und -besitzer schaffen, damit sie Artenschutz betreiben. Es braucht außerdem mehr Försterinnen und Förster in Bayern, um die Herausforderungen des Klimawandels zu meistern“, so Sigi Hagl, Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Bayern.
„In den letzten Jahren wurden in Kempten mehr Bäume gefällt als neu gepflanzt. Endlich werden jetzt die dringend benötigten Fachkräfte für Baumpflege und Neupflanzungen eingestellt“ so die Kemptener Stadträtin Barbara Haggenmüller.
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Ein Krisenaktionsplan für spürbare Entlastung und langfristige Resilienz. Von Katharina Dröge und Franziska Brantner.