BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Kreisverband Kempten

Allgäuhalle – ein soziokulturelles Zentrum im Herzen Kemptens

24.07.20 –

Die Allgäuer Herdebuchgesellschaft zieht Ende 2021 aus der Allgäuhalle aus. Das Gebäude wird somit frei und es stellt sich für die Stadt Kempten, der das Grundstück gehört, die Frage, welche Verwendung diese in Zukunft haben soll.

Wir Grüne in Kempten haben uns schon im Wahlkampf dafür ausgesprochen, hier ein soziokulturelles Zentrum entstehen zu lassen. Herzstück dieses Zentrums sollen ein großer Veranstaltungsraum sowie ein Programmkino sein. Der Veranstaltungsraum bietet sowohl der regionalen Kunstszene als auch überregionalen Künstlern eine Plattform. Zusätzlich sollen dort Probenräume für lokale Musikgruppen zur Verfügung stehen. Im Programmkino können Filme gezeigt werden, die im Colosseum keine Berücksichtigung finden können.

Die Planungen für die „Bespielung“ der Allgäuhalle sollen in erster Linie nicht-kommerzielle Angebote beinhalten und einen besonderen Platz schaffen, den die Bürgerinnen und Bürger als einen kreativen Ort der Begegnung erleben können.

Des Weiteren könnte dort eine Reparaturwerkstatt Platz finden, in der gegen einen Unkostenbeitrag oder eine Spende technische Geräte, Möbel, Fahrräder etc. mit fachkräftiger Unterstützung repariert werden können.

Zudem möchten wir eine dauerhafte Ausstellung über die Allgäuhalle als ehemalige Außenstelle des Konzentrationslagers Dachau etablieren. Hier könnte auch eine weitere Aufarbeitung der Geschichte Kemptens im Nationalsozialismus stattfinden, z.B. durch Vorträge.

Ein Café sollte das Angebot ergänzen. Vorzugsweise mit Speisen und Getränken aus der Region. Hierfür könnte auch ein Teil des Außenbereichs genutzt werden.

Der restliche Außenbereich sollte zu einem öffentlichen Platz bzw. Park umgestaltet werden, der zum Verweilen einlädt. In Betracht käme zudem, einen Teil der Fläche für einen Gemeinschaftsgarten zur Verfügung zu stellen („urban gardening“). Hierfür muss auch an eine öffentliche Sanitäreinrichtung gedacht werden.

Um die Entwicklung des Projektes gut steuern zu können und auch den Charakter des freien Zugangs und das nicht-kommerzielle Angebot zu sichern, sollte es in der Hand der Stadt Kempten bleiben.

Oberste Priorität bei der Weiterentwicklung der Allgäuhalle muss es sein, einen Ort für alle Kemptner*innen zu schaffen.

(Franziska Maurer, Stadträtin)

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