08.06.19 –
Ziel: Reaktion auf Rückgang von Biodiversität und Insektensterben und Steigerung der Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der Stadt
Bereits im November 2018 beantragte Erna-Kathrein Groll im Namen der grünen Stadtratsfraktion Kempten die Entwicklung und Umsetzung eines Gestaltungsleitfadens für die Stadtgestaltung der öffentlichen Plätze und Gehwege in Kempten. Dieser soll auch dem Rückgang der Biodiversität, dem zunehmenden Insektensterben und einer Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der Stadt Rechnung tragen und Verbesserungen schaffen.
In einer weiteren Anfrage an den Oberbürgermeister bemängelt Erna-Kathrein Groll Anfang Juni 2019, dass seither leider nichts passiert sei. Sie schreibt: „Im Moment werden zwar die meisten der Grünstreifen und Verkehrsinseln in der Stadt nicht mehr gemäht, aber leider auch nicht gepflegt. Weder wurden Maßnahmen zur Verbesserung der Biodiversität ergriffen noch wurden Gestaltungskonzepte entwickelt. In den Vorgärten der Stadt gibt es immer mehr Steinwüsten statt blühende Wiesen, in der Stiftstadt Bäume, die vollständig mit Pflastersteinen umrahmt sind, usw. Auch das Thema der Verbindung von Mobilitätskonzept, besonders in Bezug auf Frei- und Erholungsfläche sowie der Rad- und Fußwege hat bisher noch keine weitergehenden Gestaltungsmaßnahmen erfahren.“
Erna-Kathrein Groll verweist nochmals auf den Leitfaden des VCD „Lebenswerte Städte durch Straßen für Menschen“ (abrufbar unter https://www.vcd.org/fileadmin/user_upload/Redaktion/Publikationsdatenbank/Fussverkehr/VCD-Leitfaden_Strassen_fuer_Menschen_2016.pdf). In ihrem ursprünglichen Antrag von November 2018 heißt es: „In der Stadt Kempten gibt es zahlreiche Beispiele dafür, wie moderne und nachhaltige Stadtgestaltung nicht sein sollte. Bauminseln sind bis zum Stamm zugebaut, Pflanztröge sind ohne eigentliche Bepflanzung und neuerdings finden sich in der Stadt auch Steinkörbe statt Blumen und Grün. Zwei Beispiele sind hier stellvertretend für andere aufgeführt:
und diese Liste ließe sich ohne weiteres fortsetzen.
...
Die Synergie zwischen der Entwicklung des Mobilitätskonzeptes und des Leitfadens für Stadtgestal-tung hat durchaus positive und kostensparende Potentiale, die sich hier nutzen lassen. Die beiden angeführten Beispiele müssen jedoch nicht bis zur Umsetzung des Gestaltungsleitfadens warten, sollen zeitnah beseitigt und verbessert werden. Hier soll direkt Abhilfe geschaffen werden."
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