19.07.22 –
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Kiechle,
Im Juni 2008 wurde vom Allgäuer Überlandwerk das Ergebnis der PEESA-Studie (Potentiale erneuerbarer und effizienter Stromerzeugung im Allgäu) der Öffentlichkeit vorgestellt. Auf Antrag der Grünen-Fraktion 13. Juni 2006 im Stadtrat wurde die Studie beauftragt und erbrachte das Ergebnis: Eine Vollversorgung mit Erneuerbarer Energie im Allgäu ist möglich. Gegenstand der vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) erstellten Studie war damals allerding nur der Stromsektor. Inzwischen wissen wir, dass Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und Klimaschutz bei der Energieversorgung für alle gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereiche höchst relevant sind. Wir beantragen daher, die Inhalte der Studie aus 2008 aufzugreifen, zu aktualisieren und auf die Sektoren Wärme und Mobilität auszuweiten. Ein entsprechender Auftrag sollte mit allen verantwortlichen Unternehmen mit Beteiligung der Stadt Kempten und den Landkreisen im Versorgungsgebiet von Allgäu Netz gemeinsam getragen werden. Eine Kostenbeteiligung ist ebenso erforderlich wie die Nutzung von Synergien bei der Erstellung des Energienutzungsplanes für Kempten.
Begründung: Auch im Allgäu basieren rund 80 Prozent der gesamten Energieversorgung auf fossilen, importierten und klimaschädlichen Energieträgern. Deren Kostenentwicklung und Verfügbarkeit sind zu nicht mehr überschaubaren Risiken für die gesamte Bevölkerung sowie die davon abhängigen Wirtschaftsbetriebe geworden. Zur Erlangung einer dauerhaft sicheren und für die Lebensgrundlagen von Menschen unschädlichen Versorgung ist eine schnellstmögliche Umstellung auf Erneuerbare Energieträger notwendig. Generell muss ein sorgsamerer und effizienterer Umgang mit Energie angestrebt werden. Dieser Weg erfordert Durchhaltevermögen, hohe Investitionen und gesellschaftliche Akzeptanz. Grundlage ist immer eine wissenschaftlich fundierte Untersuchung und Aussagen zu möglichen Maßnahmen zur Zielerreichung. Um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu befördern und eine nachhaltig funktionierende Lebensqualität zu organisieren, ist dieser Weg jedoch unerlässlich.
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